Knigge Ticker

Hier finden Sie ein paar Tipps für den richtigen Umgang.

Advent, Advent ...
Advent, Advent … Das kennen wir doch alle: die eigentlich schöne, besinnliche und ruhige Zeit des Jahres ist einfach viel zu hektisch geworden. Jeder hat es eilig und muss noch das passende Geschenk kaufen und das eine oder andere erledigen – am besten alles gleichzeitig und schon gestern. Wie schnell drückt man da einfach mal auf die Hupe, wenn der Wagen vor einem nicht sofort losfährt? Wie schnell wird man ungehalten, wenn die Frau oder der Mann vor einem an der Kasse sein ganzes Kleingeld zusammensucht, um seine € 19,87 zu bezahlen? Dabei ist doch gerade diese dunkle und emotionale Jahreszeit für viele Menschen eine ganz schwere Zeit. Einige haben vielleicht im Laufe dieses Jahres einen geliebten Menschen verloren und nun kommt zu dieser Zeit die Trauer noch einmal hoch und die Angst vor dem so wunderbaren Familienfest – Weihnachten – wächst. Wir sollten gerade in diesen Monaten doch einfach mal versuchen etwas mehr Geduld und Verständnis für unsere Mitmenschen zu zeigen – die Trauer steht ihnen nicht an die Stirn geschrieben. Dankeschön für Ihre Geduld und Ihr Verständnis jetzt rücksichtsvoller zu handeln.
Begrüßen oder doch besser nur Grüßen
Begrüßen oder doch besser nur Grüßen? Das Personalkarussell hat sich wieder mal gedreht und in vielen Betrieben haben auch die Auszubildenden ihren neuen Lebensabschnitt begonnen. Alle, naja … die meisten, sind bemüht einen guten Eindruck zu machen und möchten höflich sein. Doch was und wie ist es richtig. Dazu sei zunächst der Unterschied zwischen Grüßen und Begrüßen definiert: Grüßen bedeutet einfach nur ein lockeres „Hallo“ oder auch ein verklemmtes „Guten Morgen liebe Kolleginnen und Kollegen“. Begrüßen ist mehr: Hierzu gehört der Körperkontakt. Also: Entweder das Händeschütteln, oder wo üblich, auch das in den Arm nehmen und Küsschen rechts-links. Und jetzt kann’s ja auch schon losgehen: Wir kümmern uns NUR um das Grüßen und Begrüßen in Betrieben, bzw. Organisationen mit einer Hierarchie. Der in der Hierarchie Höherstehende wird immer zuerst gegrüßt, d. h. der Geselle grüßt den Meister, der Meister den Chef, usw.! Der Azubi grüßt immer alle anderen zuerst, es sei denn es gibt im Unternehmen einen Praktikanten, dann ist der ganz unten auf der Hierarchie-Leiter. Der Höhergestellt entscheidet aber IMMER zuerst, wem er die Hand gibt und wem nicht. Darum ist es völlig richtig, wenn der Azubi „Hallo“ sagt, aber nur dann die Hand reicht, wenn der Höhergestellt die Hand zuerst reicht. Auf dem Spielfeld „Firma“ spielt es auch keine Rolle, welche Geschlechterkonstellation sich gegenüberstehen, oder wer der oder die ältere Person ist. Also … die Hände immer unter Kontrolle haben und nicht gleich nach vorne preschen.
Die richtige Anrede für Sie und Ihn.
Die richtige Anrede für Sie und Ihn. Auch wenn der Bundesgerichtshof den Frauen das Recht auf geschlechterspezifische Anrede nicht zugesprochen hat, haben aber Verfassende von Briefen oder Dokumenten das Recht höflich zu sein. Natürlich ist es manchmal leseunfreundlich, wenn man unentwegt „-innen“ oder durch Schrägstriche beide Geschlechter versucht anzusprechen. Aber vielleicht müssen sich die Verfasser von Briefen und Dokumenten einfach in Zukunft mehr Mühe geben, um beide Geschlechter gleichermaßen zufrieden zu stellen. Anstatt „Kunden und Kundinnen“ könnten auch Worte wie „Kundschaft“, anstatt „Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen“ könnten auch Worte wie „Teammitglieder“ verwendet werden. Oftmals bringt auch die Verwendung des Plurals schon eine Lösung, z. B. statt „der Leser und die Leserin“ einfach „Lesende sind“ in den Text einbauen. Ebenso kann die Werbetextabteilung auch durch das Benutzen von Relativsätzen eine geschlechterspezifische Anrede vermeiden, z. B. „Alle, die seit der Eröffnung dabei waren bekommen ein kleines Präsent“, statt „Alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen …“. Dadurch kommt es gar nicht erst zu der Aufregung, dass sich die Damen - oder unter Umständen auch die Herren - auf den Schlips (oder auf das Halstuch) getreten fühlen könnten. In diesem Sinne hoffe ich den Lesenden etwas auf die Sprünge geholfen zu haben und sich daran erinnert zu fühlen, dass es für das Recht auf Höflichkeit kein Gerichtsurteil bedarf.
Geschenke ertragen oder umtauschen?
Geschenke ertragen oder umtauschen? Gerade jetzt nach Weihnachten stellt sich oft die Frage, was man mit unliebsamen Geschenken machen soll. Bei Ebay versteigern? Einfach umtauschen? Oder das Wohnzimmer ruinieren und das hässliche Bild von Tante Grete an die Wand hängen? Also, bei „Dauerkontakten“ gilt Folgendes: Zunächst einmal herzlich danken und etwas Positives erwähnen, z. B. wie viel Mühe sich jemand gemacht hat. Dann sollte man Du-Schuldzuweisungen unbedingt vermeiden, sondern eher in der Ich-Form kommunizieren: „Ich finde es total toll, dass du mir so etwas Außergewöhnliches schenken möchtest, aber mein Geschmack ist da wohl anders als deiner. Darum meine Bitte, ob wir das Geschenk umtauschen können? Die Ich-Form mildert die Verletzungsgefahr, schließt diese aber nicht vollständig aus. In diesem Sinne…. Frohes Umtauschen
Alkohol macht Köpfchen hohl!
Alkohol macht Köpfchen hohl! Nun ist es schon wieder soweit, die Open-Air-Feste & -Partys sind in vollem Gange. Hinzu kommen für uns Oldenburger noch der Kramermarkt, Weihnachtsmarkt und ggf. sogar die betrieblichen Weihnachtsfeiern. Weiter geht es dann mit den Kohlfahrten zu Jahresbeginn. Oftmals geht es dabei mit dem Alkohol so richtig rund. Viele wissen am nächsten Tag oftmals nicht einmal mehr, was das Taxi gekostet hat, oder wie sie überhaupt nach Hause gekommen sind. Und Schuld haben wieder einmal nur die „Umdrehungen“. Und darum aufgepasst: „Brüderschaft trinken“ ist eigentlich out und wird oftmals doch nur als plumpes anbaggern gesehen. Und wie ist das mit dem Duzen? Ja, wenn ein Vorgesetzter seinen Mitarbeitern auf so einer Feier das „Du“ angeboten hat, sollte er das auch für die Zukunft nicht vergessen. Das „Du“ am nächsten Tag wieder zurück zu ziehen ist nicht korrekt. Wie geht ein Mitarbeiter damit um? Am besten mal irgendwie vorsichtig rantasten und schauen, wie der Chef/die Chefin reagiert. Wer abends mit einer Kollegin oder einem Kollegen zu kuschelig wird, sollte schauen, ob der Alkohol nur der Eisbrecher war, oder ob der Alkohol für einen großen Fehler gesorgt hat. Im letzteren Fall sollte man möglichst zeitnah das Gespräch suchen. Einfach so wegschweigen geht auf Dauer nicht gut. Und ganz wichtig: Wenn jemand nicht kuschelig werden will, dann besser aufpassen, damit man sich nicht noch strafbar macht. Ansonsten sag‘ ich einfach mal: „Prost!“
Einladungen
Einladungen Wann ist eine Einladung eigentlich eine Einladung? „Wollen wir zusammen etwas essen gehen?“ oder „Lass uns doch mal …“ sind Formulierungen, die oftmals zu Unsicherheiten führen. Bin ich nun eingeladen oder nicht? Diese Frage stellt man sich dann einfach nur zu oft. Darum ist es doch um ein Vielfaches schöner, wenn der Fragende eine präzise Formulierung über die Lippen bringt. „Wollen wir zusammen etwas essen gehen? Ich möchte dich/euch gerne einladen!“ Die Worte Einladung oder einladen sollten in so einem Satz schon auftauchen. Andernfalls wird es einem erst klar, wenn man beim Bezahlen der Rechnung aufgefordert wird, sein Portemonnaie stecken zu lassen. Und dann ärgert man sich, dass man doch nur das einfache Wiener Schnitzel genommen hat und nicht gleich das leckere 300 gr. Rindersteak mit allem drum und dran. Außerdem hätte dazu die teurere Flasche Rotwein viel besser geschmeckt als ein gewöhnliches Bier. Es ist ja inzwischen auch eine gewisse Unart, der Aufforderung nach Bekanntgabe der Teilnahme oder des Nichtteilnehmens einfach nicht nachzukommen. Vielleicht verstehen es manche ja auch einfach nicht: „U. A. w. g.“ heißt nicht „und alles wird getrunken“, sondern „Um Antwort wird gebeten.“ Diese Abkürzung ist keinesfalls unhöflich, sondern bestenfalls ein Zeichen der Ignoranz. Bei einer persönlichen Einladung wäre ein ausformulierter Satz, z. B. „Wir würden uns über eine Antwort bis zum …. freuen, ob du an der Veranstaltung teilnimmst“. Ein höflicher Mensch antwortet dann über den angegebenen Kontaktweg innerhalb der gewünschten Frist, ob er dabei ist oder vielleicht auch nicht. Also: Eine Einladung richtig anzunehmen ist offensichtlich doch ganz einfach. Man muss es nur machen!
Events - ICH nehme teil.
Events – ICH nehme teil. Sommerzeit bedeutet: Stadt- und Dorffeste, Straßenfeste und vieles mehr, was der Sommer zu bieten hat. Hier treffen immer viele Menschen – oftmals auch aus allen Altersklassen – aufeinander, darum ist dann auch immer ein erhöhtes Maß an Toleranz und Respekt gefragt, damit nicht nur die „Starken und Gesunden“ ihren Spaß haben. Einfach mal einen Blick über die Schulter wagen und die Kinderwagenschiebenden Eltern durch lassen, damit diese auch stressfrei mit den Jüngsten an solchen Veranstaltungen teilnehmen können. Genauso ist es bei den MITmenschen mit Beeinträchtigungen die auf Rollatoren und Rollstühle angewiesen sind – die benötigen ebenfalls etwas Platz, damit sie sich auch auf diesen Veranstaltungen amüsieren können. Geduld ist auch nicht gerade die Stärke von Kindern, daher ist es vielleicht manchmal auch gar nicht so schlimm, wenn man einfach mal ein Kind beim Glücksrad oder an der Eisbude vorlässt. Wer bei großen Menschenansammlungen leicht zu gesteigertem Agressionspotenzial neigt, der sollte vielleicht einfach wegbleiben, aber nicht maulend und provozierend den anderen Gästen den Tag vermiesen. Die Veranstalter freuen sich ganz sicher auch über ein Lob und Dankeschön. Sollte es einen Grund zur Beschwerde geben, dann ist es auch nicht schlimm, wenn man diese Beschwerde in einem freundlichen und respektvollen Ton als konstruktive Kritik formuliert. Man wird feststellen, dass das gar nicht wehtut. In diesem Sinne können wir alle zusammen fröhliche Feste feiern.
Ewigkeitsgäste
Ewigkeitsgäste Die Garten- und Grillsaison hat begonnen und ist in vollem Gange – wenn das Wetter mitspielt. Und damit geht der „Ärger“ auch schon los. Eigentlich sollte nur eine Wurst über den Grill gelegt werden und dazu ein Glas Lambrusco oder eine Flasche Bier. Doch da haben die Grillmänner die Rechnung ohne die Frauen gemacht: Es muss Gemüse gegrillt werden, z. B. Zucchini oder Paprika und das soll wirklich auf den Grill. Dazu gibt es diverse verschiedene Salate, Kartoffelspalten, Antipasti, etc. Das leckere Fleisch gerät dann schon fast in Vergessenheit, aber die „wahren Grillmänner“ denken daran. Aber was passiert nach dem „großen HINEIN“? Die Gäste sind müde und wollen/können sich kaum noch bewegen. Da helfen auch die vielen „Verteiler“ nicht. Die Gäste bleiben sitzen und sitzen und sitzen. Wie wird man sie nun auf elegante Weise los, ohne unhöflich zu sein? Nun ja … ganz einfach … entweder sagt man bereits bei der Einladung, wann der Abend spätestens zu Ende sein wird, oder man sagt es deutlich an dem Abend: „So Freunde, zum Abschluss noch ein Kaffee?“ oder „Seid ihr bereit für den finalen Absacker? Wir müssen morgen wieder früh raus!“ Die „Ich-Schmeiß-Meine-Gäste-Nicht-Raus-Leute“ haben heute verloren. Man setzt sich nicht mehr in die Runde und tut so, als ob man ständig gähnen müsste. Oder einfach mal die Fenster aufreißen; schon mal den Geschirrspüler einräumen …. das hat keinen Stil. Ehrlich währt am längsten. In diesem Sinne ... Guten Appetit!
Handy-Höflichkeit!
Handy-Höflichkeit! Es ist fast nicht zu glauben, dass nach so vielen Jahren „Handy-auf-dem-Markt-Sein“ immer noch darüber diskutiert werden muss, aber nach vielen Beobachtungen muss ich feststellen, dass es sich wohl nicht verhindern lässt. Das Handy führt ja leider zu verschiedenen Formen der Belästigungen. Es gibt ja immer wieder Handy-Nutzer, die vergessen ihr Handy in entsprechenden Situationen auf Vibrationsalarm oder lautlos zu stellen. Und plötzlich – mitten im Kino, Restaurant oder Theater: Es klingelt mit einer lustigen und zugleich aufdringlichen Melodie. Also bitte: in vielen Situationen des Alltages bietet es sich an, das Mobiltelefon vom lauten akustischen Klingeln zu befreien. Sehr anstrengend sind aber auch die Handy-Nutzer, die zwar ihr Handy auf lautlos stellen, aber leider vergessen sich selber auf lautlos zu stellen und damit jede Person im näheren Umfeld automatisch in dieses Telefonat (unfreiwillig) mit einbeziehen. Dagegen gibt es leider keine technischen Finessen, aber hirnhaltige Finessen können hier auch schon helfen. Es stellt sich doch auch keiner mit seinem Festnetz-Telefon ans offene Fenster und brüllt aus selbigen, damit alle an dem Telefonat beteiligt werden können. Also: wenn das Mobiltelefon sich bemerkbar macht, dann bitte die Mobilität dieses Gerätes nutzen und einen Ort aufsuchen, an dem sich ganz sicher keiner gestört fühlt. Diese Grundregeln gelten überall dort, wo es die Ruhe und Entspannung oder gar die Konzentration der Mitmenschen stört. Dankeschön!
Hilfsbereitschaft - aber richtig!
Hilfsbereitschaft – aber richtig! Was wird doch immer geklagt: Die Jugend von heute …- wir waren früher anders! Da frage ich mich doch immer häufiger, warum sind denn so viele heute nicht mehr so, wenn sie doch früher schon wussten, wie es richtig geht? Es kann doch so einfach sein, auch als Erwachsener hilfsbereit zu sein und so der Jugend ein Vorbild sein. Aber was bedeutet Hilfsbereitschaft? Einfach mal eine Tür aufhalten; nicht nur älteren Menschen, sondern auch Kindern oder Schwangeren einen Platz in Bus oder Bahn anbieten; die Einkaufstüte zum Wagen tragen oder die Treppe hinauf tragen; Menschen mit Beeinträchtigungen beim Überqueren der Straße helfen; wenn einer Person etwas runtergefallen ist, beim Aufheben helfen. Sie sehen also: Helfen kann total einfach sein. Sicherlich fallen Ihnen noch mehr Möglichkeiten ein, um zu zeigen, dass Sie ein freundlicher hilfsbereiter Mensch sind, der sich daran erinnert, dass er „ein guter Jugendlicher“ war. Oftmals ist aber auch schon ein gut verständliches „Danke“, „Bitte“ oder „Entschuldigung“ ein Zeichen dafür. Machen Sie es doch der Jugend einmal vor und nicht immer nur nörgeln.
Karneval
Karneval Die lustige Zeit steht wieder unmittelbar vor der Tür. Ist diese Zeit aber wirklich für Alle lustig? Gerade die Frauen „leiden“ in dieser Zeit häufig. Eine tolle Party mit ausgelassener Stimmung: es wird getrunken und getanzt! Dann kommt der aufdringliche Mann schon zum x-ten Mal an und möchte tanzen – die Frau aber nicht. Was nun? Einfach nur: „Hau ab, du bist voll!“ ist auch nicht toll. Etwas galanter wäre da wohl ein freundliches: „Danke, ich möchte jetzt gerade nicht tanzen“ oder „Diesen Tanz habe ich leider schon versprochen“. Schließlich sollte Man(n) den Willen der Frau auch respektieren. Respekt bedeutet: „Mitmenschen achten“. Das sollten sich auch die aufdringlichen „Partyknutscher“ einmal auf die Fahne schreiben, wenn sie merken, dass die Frau kein Interesse an einer derartigen „Partyanimation“ hat. Also, einfach mal die sensiblen Fühler ausstrecken und feststellen, ob das vielleicht doch etwas zu viel ist. Aber man kann trotzdem auch als Nordlichter auf einer Karnevalveranstaltung oder einer normalen Party Spaß haben. In diesem Sinne „Helau“ oder „Alaaf“.
Lächeln
LMAA – ??? Für LMAA gibt es eine geläufige Übersetzung, um die es hier aber heute nicht geht. Es geht um die Übersetzung für alle höflichen Menschen: Lächele mehr als andere. Wer es schon mal probiert hat, der weiß, dass das Lächeln die einfachste Form des „höflich sein“ ist. Egal, ob es zu einem zurückkommt, oder ob man die Härte aus einer Kommunikation mit anderen herausnehmen möchte. Ein Lächeln ist wie ein Bumerang – es kommt immer zurück oder es hilft den anderen Menschen im näheren Umfeld, z. B. dem Kollegen am Schreibtisch gegenüber, der gerade ein großes Problem zu bewältigen hat, oder vielleicht einfach nur dem Kellner, der gerade am Nachbartisch von Gästen beleidigt wird. Begleitet von Blickkontakt ist das Lächeln eines der wertvollsten Geschenke, das gleichzeitig auch eines der günstigsten ist. Probieren Sie es doch einfach mal aus – Lächeln Sie mal! Erinnern Sie sich an den Satz: Ein Tag ohne lächeln ist ein verlorener Tag! Im Oktober ist wieder der Tag des Lächelns – Trainieren Sie doch bis dahin täglich – es macht sogar Freu(n)de.
Lasst die Hüllen fallen - aber nicht zu viele.
Lasst die Hüllen fallen – aber nicht zu viele. Der Sommer ist in vollem Gange. Die heißen Temperaturen bringen Männer wie Frauen gleichermaßen zum Schwitzen. Was tun? Sicher, das Entfernen einzelner Kleidungsstücke oder das Austauschen der zu warmen Kleidungsstücke sind zwei Möglichkeiten. Da stellt sich dann aber sofort die Frage: „Wieviel nackte Haut ist noch OK?“ Gerade in eher konservativen Berufsgruppen, z. B. ReNo-Büro, Steuerbüro, Bank- und Versicherungskaufleute, etc. darf der Dresscode nicht verletzt werden. Bauchfrei und Miniröcke bei den Damen fallen ebenso weg, wie kurze Hose und Achselshirts bei den Herren. Viele Kunden bringen heute immer noch Kompetenz und Qualität in Verbindung mit der entsprechenden zu erwartenden Kleidung. Aber auch bei der Freizeitgestaltung sollte darauf geachtet werden, wo Mann und Frau sich gerade aufhalten. In Restaurants, Cafés und – selbst beim Systemgastronom um die Ecke, kommen die oben erwähnten Kleidungsstile nicht immer gut an. Besondere Beachtung sollte die Wahl der Kleidung auch im Urlaub bei Besichtigungstouren bekommen. Kirchen, Museen und andere wichtige Gebäude dürfen natürlich oftmals in Freizeitkleidung besucht werden, aber bitte nicht zu (k)nackig. Ansonsten gehören die Badehose und der Bikini ins Schwimmbad oder an den Strand! In diesem Sinne wünsche ich allen Leserinnen und Lesern eine schöne (Sommer-)Ferienzeit.
Mann vs. Frau
Mann vs. Frau Man(n) hört immer noch so oft den Satz „Erst die Frauen, dann die Männer“. Ich kenne nur ein Beispiel, wo das uneingeschränkt gilt: „Frauen und Kinder zuerst“ und das ist, wenn es um das Besetzen der Rettungsboote sinkender Schiffe geht. Ansonsten bin ich der Meinung, dass die Frauen so hart für Ihre Gleichberechtigung gekämpft haben, dass diese dann auch mit allen (mindestens mit vielen) Konsequenzen umgesetzt werden sollte. Schauen wir uns das doch bitte mal an verschiedenen Beispielen an! Dürfen Frauen in Restaurants oder Cafés die Rechnung bezahlen, oder bezahlt immer nur der Mann? Sicher dürfen sie! Wenn die Damen die Herren einladen, dann müssen sie sogar bezahlen, oder soll der Mann dann etwa selber bezahlen, obwohl er eingeladen wurde. Dürfen Frauen den Männern die Tür aufhalten? Sicher dürfen sie! Wenn der Herr die Hände voll hat, dann darf die Dame sehr wohl dir Tür aufhalten. Dürfen Frauen Auto fahren, obwohl ein Mann dabei ist? Sicher dürfen sie! Vielleicht darf er ja nicht mehr fahren, oder ihm geht es nicht so gut, oder er vertraut seiner Frau ganz einfach, oder er lebt die Gleichberechtigung. Dürfen Frauen beim Tanzen auch die Männer auffordern? Sicher dürfen sie! So können die Männer wenigstens auch mal zeigen, dass sie mehr können, als nur das Glas oder die Flasche zum Mund führen. Dürfen Frauen alleine zum Shoppen in die Stadt? Sicher dürfen sie! Es bringt zwar ein paar Gefahren mit sich, aber es erspart den Männern auch so manches Haare raufen bei der Beurteilung, ob die Handtasche zur Dame passt oder nicht. Grundsätzlich gilt aber immer noch in unserer Gesellschaft das Recht der Krone. Wer die Krone trägt, der bekommt eine erhöhte Wertschätzung und hat das Recht auf kleine Bevorzugungen. Wie diese Bevorzugungen aussehen? Hängt von der Situation ab. Wer trägt in unserer Gesellschaft die Krone? Im Privatleben immer die deutlich ältere Person (ab ca. 30 Jahre älter), egal ob Mann oder Frau. Ist keine deutlich ältere Person anwesend, dann immer die Damen.
Muttertag
Muttertag Kaum ein Tag polarisiert die Bevölkerung so stark wie der Muttertag – OK, Valentinstag mal ausgenommen. Aber eines ist klar, wenn der Mann oder die Kinder nur am Muttertag (2017 ist es übrigens der 14. Mai) an „die Mama“ denken, dann ist da so oder so etwas falsch gelaufen. Wenn es dann auch noch der jährlich wiederkehrende Blumenstrauß ist, dann ist die Frage berechtigt: macht dieses Geschenk der Mutter Freude? Es kann ja auch mal das Frühstück am Bett sein, oder der selbstgebastelte Gutschein für „tolle Momente“, oder wundervolle andere Ideen, die plötzlich nach diesem Bericht Einzug in die Köpfe der „Freiwillig-Schenkenden“ erhält. Sollte es dann doch wieder auf den Blumenstrauß hinaus laufen, möchte ich an dieser Stelle noch einmal darauf hinweisen, dass der Strauß ausgepackt überreicht wird, es sei denn er ist in Folie eingewickelt. Das wird jedoch in der heutigen mehr und mehr umweltbewussten Gesellschaft auch immer weniger. Eine tolle Papiermanschette ist um diese Jahreszeit wohl auch ausreichend, denn die Minustemperaturen sollten wohl verschwunden sein. Mein Sohn und ich möchte an dieser Stelle die drei Frauen in unserem Bunde (Mamas und Omas) mit einem kleinen Gedicht grüßen: Piep, Piep wir haben wir haben euch sehr lieb!
Ostergrüße
Ostergrüße Das Internet und auch die Computer machen es möglich – Grüße zu jeder Zeit und aus jedem Grund. Man muss sich mal überlegen, wie viele Weihnachts- und Neujahrsgrüße alljährlich verschickt werden. Selten jedoch mit einer ganz klassisch handgeschriebenen Karte. Vielleicht ist es jetzt zu Ostern mal wieder eine gute Gelegenheit eine schöne Karte – natürlich handgeschrieben – zu verschicken. So wie früher mit einem Osterhasen, Osternestern oder einfach nur Ostereier auf der Vorderseite. Es muss ja nicht gleich wieder der große Roman werden, aber ein paar nette persönliche Worte, vielleicht auch an Leute, mit denen man schon länger keinen Kontakt mehr hatte. Dann fehlt nur noch die 45-Cent-Briefmarke und los geht’s. Wer sich etwas mehr Mühe machen möchte, der Schreibt einfach mehr und steckt die Karte anschließend in einen Umschlag (nicht vergessen:70-Cent-Briefmarke!). Das kommt in jedem Fall besser an, als die gerade noch rechtzeitige SMS. Die handgeschriebene Karte ist ein Zeichen von größter Wertschätzung, denn viele machen sich in der heutigen Zeit kaum noch diese Mühe. In diesem Sinne: Frohe Ostern wünscht der Knigge-Beyer
Raucher(zonen)
Raucher(zonen) Die Gesetze zum Schutz der Nichtraucherinnen und Nichtraucher sind bundesweit vor einigen Jahren in Kraft getreten – auch in Niedersachsen. Ob das gut ist oder nicht, da gibt es wohl mindestens zwei unterschiedliche Meinungen. Es ist sicherlich für alle Beteiligten ganz prima, dass in Restaurants und Cafés nicht mehr geraucht wird. Alleine schon deswegen, weil man den Unterschied der verschiedenen Gemüse- und Fleischsorten wieder schmeckt. Auch beim Brot kann man ganz plötzlich wieder verschiedene Geschmacksrichtungen feststellen. Ist das nicht dufte? Besonders profitieren natürlich die Schwächsten unserer Gesellschaft davon – die Kinder. Leider gelingt es vielen Eltern nicht, das Rauchen in Anwesenheit ihrer Kinder zu unterlassen. Es ist schon krass, das wir dafür Gesetze brauchen, die die Kinder vor dem Fehlverhalten der Eltern schützen. Aber selbst in der Fußgängerzone oder auf den Kramer- und Weihnachtsmärkten lässt sich immer wieder beobachten, wie gleichgültig manche Menschen mit der Zigarette umgehen. Die qualmende Zigarette in der herunterhängenden Hand zu halten ist gemütlich – aber leider zu oft auf Kopfhöhe der Kinder. Liebe Raucherinnen und Raucher – denkt da doch einfach mal drüber nach beim nächsten Gang durch die Stadt. Schade finde ich persönlich nur, dass das Nichtraucherschutzgesetz keinen Einfluss auf das Rauchverhalten der Erwachsenen in kleinen – mit Kindern besetzten - PKWs hat. Da stellen sich mir echt die Nackenhaare auf, wenn ich sehe, dass manche Autos aussehen, als würde es sich um die Tanzfläche einer Discothek handelt, die gerade ihre neue Nebelmaschine ausprobiert hat - und der DJ die Stopptaste nicht gefunden hat. Also: Einfach mal nach unten gucken beim Rauchen. Sind da Kinder, dann Kippe hoch oder noch besser: Kippe aus!
Richtig essen gehen
Richtig Essen gehen Menschen verändern das Verhalten – das Verhalten ändert die Menschen. So kommt es auch immer wieder vor, dass sich die „guten, alten Umgangsformen“ ändern, ohne dass es immer gleich alle mitbekommen. Darum – genau darum lesen Sie doch, bitte, diesen Kniggetipp ganz genau. Früher hieß es doch immer, dass bestimmte Lebensmittel nicht mit dem Messer geschnitten werden durften. Das ist überholt. So darf heute das genmanipulierte viel zu große Salatblatt genauso mit dem Messer bearbeitet werden, wie Eier, Spargel und anderes Gemüse. War doch früher das edle Metall „Silber“ Schuld an chemischen Reaktionen mit geschmacklichen und farbigen Resultaten, sind doch in der heutigen Zeit in den seltensten Fällen die Bestecke aus diesem edlen Metall. Also, einfach überall abschneiden.
Rücksichtnahme im Büro
Rücksichtnahme im Büro Wer kennt das nicht? Kollegenärger. Die Kaffeetassen und Gläser stapeln sich in der Küche oder werden gar nicht erst weggeräumt, der letzte Benutzer des Kopierers hat kein Papier aufgefüllt, der eine Kollege würde gerne lüften, während die andere Angst hat zu erfrieren. So kommt es leider sehr oft zu Unannehmlichkeiten und Ärger im Team. Aber eigentlich sind es nur Kleinigkeiten, die plötzlich ganz groß aufgeblasen werden und so ein Team auch sprengen können. Dabei könnte es total einfach sein: Man könnte einen Abwaschdienst organisieren, an den sich dann auch Jeder zu halten hat, oder es werden Lüftungszeiten vereinbart, die z. B. in der Mittagspause des „Frostködels“ liegen könnten. Manchmal kann eine ruhige freundliche Kommunikation die Eskalation im Team schon verhindern. Sollten solche Absprachen schon getroffen oder Aufgaben schon mal verteilt sein, dann gehört es sich auch ganz einfach sich daran zu halten. Wer sich nicht daran hält, muss sich dann auch nicht wundern, wenn das Kollegium dann sauer auf einen wird. Also – es sei wohl überlegt, was man abspricht und verspricht!
Schwitzen! Ist ein Deo gut?
Schwitzen! Ist ein Deo gut? Es ist diesen Sommer unglaublich heiß und gefühlt ist ganz Deutschland am Schwitzen. Das Wasser läuft den Menschen hectoliterweise am Körper runter. Oftmals wird es dann durch die Kleidung aufgesaugt, was es weder optisch noch vom Anfassen her besser macht. Ganz unangenehm ist es, wenn sich im Zusammenhang mit dem Schweiß auch noch der Körpergeruch in Richtung unangenehm verändert. Die meisten „Schwitzer“ nehmen diese peinliche Veränderung des eigenen Körpergeruchs gar nicht selber wahr, da sich die Nase total schnell an Gerüche gewöhnt. Das ist wie mit dem Geruch einer Wohnung. Egal welche Wohnung man betritt – JEDE riecht – nur die eigene Gott sei Dank nicht. Falsch – auch daran hat sich die Nase gewöhnt. Jetzt sind gute Freunde gefragt. Ein echter Freund sollte und darf einem auch sagen, dass man riecht. Besser, als wenn die Fremden sich ekelnd wegdrehen. Und das Deo ist nicht immer die beste Lösung. Manche Leute empfinden den übertriebenen Deogeruch oftmals als ähnlich belästigend wie die unangenehmen Ausdünstungen der Nebenmenschen. Also, am besten ein paar Mal mehr duschen oder versuchen nicht zu schwitzen.
Selfies
Selfies So langsam geht sie wieder los, die Urlaubs- und Reisezeit, die Outdoorzeit im Allgemeinen und damit auch wieder die Outdoor-Selfie-Zeit. Die technischen Möglichkeiten der Smartphones sind da offenbar uneingeschränkt und riesengroß. ABER aufgepasst: Ist es wirklich nur ein Selfie, oder ist der Selfiestick so lang, das auch andere Personen mit drauf sind auf diesem Bild. Das vergessen viele Leute leider immer wieder – gerade Jugendliche sind da manchmal sehr gleichgültig, was das Fotografieren angeht. Jeder Mensch hat nämlich das Recht am eigenen Bild und möchte vielleicht – auch nicht nur im Hintergrund eines Selfies – bei Facebook oder Instagram hochgeladen werden. Lediglich wenn Personen das nebensächliche Beiwerk bei bestimmten Motiven sind, wird das Recht am eigenen Bild infrage gestellt. Besonders bei Reisen im Ausland sollte man sich sehr gut überlegen, ob das Fotografieren überhaupt erwünscht oder gar verboten ist. Besonders in Kirchen oder anderen religiösen Einrichtungen sollte man sehr gut auf Beschilderungen achten oder einfach mal nachfragen, ob das Fotografieren erlaubt sei. Selfie hin – Selfie her … man sollte unbedingt darauf achten, wen oder was man mit seinem Objektiv verewigt. Ich wünsche trotzdem (oder gerade deswegen) allen eine schöne Urlaubs- und Reisezeit …
Trinken - habe ich dabei
Trinken – habe ich dabei Nicht nur – aber besonders im Sommer – kommt es gerade bei den erhöhten Temperaturen immer häufiger vor, dass Menschen Getränke mit sich herumtragen und ab und zu einen Schluck davon trinken. Wann ist das eigentlich OK und wann ist das verpönt? Grundsätzlich lässt sich schon mal eines sagen: In der Gastronomie – und hier ist es egal in welcher – ist der Verzehr eigener Speisen und Getränke nicht gestattet. Ebenso gilt in Sporthallen oder Fitnessstudios meistens ein Verbot. Eine Ausnahme ist die Umkleidegarderobe in Sporthallen. Theater, Kino und auch Tanzschulen betreiben meistens eine eigene Gastronomie und auch hier gilt auch ein Verbot für den Verzehr eigener Speisen und Getränke. Bei der Arbeit und in der Schule ist das Trinken meistens ganztägig erlaubt und reduziert sich nicht nur auf die Pausenzeiten. Das ist grundsätzlich auch gut so, denn durch einen ausgeglichenen Flüssigkeitshaushalt steigert sich auch meistens die Produktivität. Besondere Vorsicht ist geboten, wenn man mit seinen Getränken öffentliche Gebäude, Institutionen, Museen, Kirchen oder ähnliches Betritt, denn das Herunterfallen oder Kaputtgehen der Flaschen kann auch Schäden verursachen. Also, wenn Sie unterwegs sind, dann benutzen Sie gerne Kunststoffflaschen oder unterstützen Sie einfach mal den Einzelhandel oder die Gastronomie und gönnen Sie sich einfach mal ein Getränk. In diesem Sinne …, kommen Sie gut durch die „heiße Zeit“!
Valentinstag - wer schenkt wem was?
Valentinstag – wer schenkt wem was? Valentinstag – der Tag der Liebenden. Was schenkt man? Sofern sich Paare darüber einig sind, dass der Valentinstag lediglich eine Erfindung der Blumengeschäfte oder der Präsente-Industrie ist, ist der Tipp hier auch schon zu Ende. Allen anderen sei gesagt, dass gerade zu Valentinstag das kleine wohldurchdachte Präsent oftmals eine größere Wirkung hat, als das teuer gekaufte Geschmeide vom Juwelier, z. B. das Frühstück am Bett oder ein gemeinsames Candle-Light-Dinner. Da lassen wir Männer der Kreativität der Damen freien Lauf. Ja, es ist kein Schreibfehler des Autors – auch die Damen dürfen am Valentinstag den Herren Geschenke machen. Dass nur die Männer schenken dürfen, ist dem Drang der Damen nach Gleichberechtigung zum Opfer gefallen.
Wartezimmer
Wartezimmer Die Grippewelle hat uns alle fest im Griff. Überall fehlen die freundlichen Mitarbeiter und Kollegen, die krank zuhause sind – oder beim Arzt. Und damit geht es schon wieder los. Wie verhält man sich dann richtig im Wartezimmer? Es ist selbstverständlich, dass man beim Betreten des Wartezimmers die anderen Patienten freundlich begrüßt. Gerne auch etwas lauter, damit auch wirklich alle einen verstehen. Ist Small-Talk im Wartezimmer angesagt? Das lässt sich nicht so einfach beantworten. Da ja alle die dort warten krank sind und man nicht jedem ansieht, was er hat, kann das Interesse am Small-Talk auch ganz unterschiedlich sein. Man wird es mit gesundem Menschenverstand aber auch wohl sehr schnell merken. Wenn jemand einfach nur mit „ja oder nein“ antwortet, dann hat er - oder sie – offensichtlich kein Interesse an einem Gespräch. Manchmal merkt man es ja auch schon an der Stimme oder am Tonfall. Dann sollte man das einfach respektieren und mal ganz gepflegt den Mund halten. Das Händeschütteln sollte man so oder so unterlassen, auch wenn man dort Bekannte oder Freunde trifft. Jeder soll seine Bakterien und Viren schön bei sich behalten und bloß nicht weiter verteilen. Sofern das Wartezimmer so voll ist, dass kein Platz mehr ist, steht derjenige oder diejenige auf, die es aus gesundheitlicher Sicht am ehesten verkraften kann. Hier geht es mal nicht nach Alter oder Geschlecht (und schon gar nicht nach dem Versichertenstatus – auch die „Privaten“ können im Stehen warten, wenn es keinen Platz mehr gibt). Grundsätzlich ordentlich die Hände waschen und möglichst wenigen Leuten die Hände geben ist sicherlich eine der besseren Vorsorgemethoden. In diesem Sinne: Gesundheit!
Das Weihnachtsessen
Das Weihnachtsessen Es ist wieder einmal soweit: Das große Weihnachtsessen bei der Familie steht an! Nun kann man ja eigentlich davon ausgehen, dass der engere Familienkreis über die individuellen Essgewohnheiten Bescheid weiß, aber was tun, wenn diese vergessen werden oder sich einfach verändert haben. Auch in unserem Bekanntenkreis ist die Zahl der Vegetarier gewachsen. Nun bringt Mutti, Tante oder Oma aber immer zu Weihnachten die Gans mit Klößen und Rotkohl, oder die Ente oder das Kaninchen auf Tisch. Und jetzt stehen viele Vegetarier (gefühlt) vor einem fast unüberwindbaren Hindernis. Muss man jetzt seine eigenen Essgewohnheiten über Bord werfen? Nein, natürlich nicht. Man lässt einfach das Fleisch weg vom Teller und isst nur Klöße, Rotkohl und Sauce. Das braucht auch nicht besonders kommuniziert zu werden. Lediglich, wenn man darauf angesprochen wird, kann man ganz einfach sagen, dass man sich neuerdings vegetarisch ernährt und somit auf Fleisch verzichtet. Ich persönlich würde empfehlen – da es um das Familienessen und die Familie geht – bereits im Vorfeld das Essen und die eigenen Essgewohnheiten bei den Gastgebern bekannt zu geben, z. B.: „Hallo Mama, ich möchte dich darauf hinweisen, dass ich z. Zt. kein Fleisch esse. Du brauchst das beim Weihnachtsessen nicht besonders zu berücksichtigen.“ Meistens fragen die Gastgeber dann schon von alleine, ob oder was dazu die gewünschte Alternative wäre. Darauf kann dann jeder nach eigenem Wunsch antworten und schwupps ist alles OK. In diesem Sinne wünsche ich heute schon mal frohe Weihnachten und ein guten Appetit im Kreise der Familie und bei Freunden.

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